Herzlich willkommen zur Saison 2017/2018!

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Freunde der Welser Abonnementkonzerte,

 

„Quasi una fantasia“ – mit diesem Untertitel bezeichnet Ludwig van Beethoven seine Klaviersonate op. 27/2, besser bekannt unter dem Namen Mondscheinsonate, und verweist damit auf den Einbruch des Fantastischen in sein Sonatenschaffen.

„Quasi una fantasia“ – so titelt ein Werk des ungarischen Komponisten György Kurtág, der sich damit einerseits auf Beethoven bezieht und anderseits die Aktualität dieses Begriffes auch für das gegenwärtige Komponieren unterstreicht.

Die Fantasie als Grundlage des kompositorischen Schaffensprozesses, die Fantasie als Formbegriff in alter und neuer Musik, das Fantastische als ein Fenster für den Blick in irreale Welten, die fiktiven Räume der Fantasie als ein Ort realer Weltflucht – all diese Aspekte versucht das Programm der aktuellen Saison der Welser Abonnementkonzerte zum Klingen zu bringen.

„Es wird erst dann eine Komponistin geben, wenn der erste Mann ein Kind zur Welt bringt.“ Der Fantasiereichtum der Komponistin Manuela Kerer, der ein Portraitkonzert gewidmet ist, widerlegt eindrucksvoll diese Sichtweise Johannes Brahms‘.

Künstler wie Adrian Eröd und Christopher Hinterhuber, Ensembles wie das Minguet-Quartett, Ars Antiqua Austria und das Streichtrio Weinmeister sowie das Bruckner Orchester Linz, das L’Orfeo Barockorchester und erstmals die Kammersymphonie Berlin werden für Sie diese fiktiven Welten auf den Bühnen unserer Konzertsäle zu realen Erlebnissen formen.

Wir hoffen, dass Sie uns auf diesen musikalischen Entdeckungsreisen ins Reich der Fantasie und des Fantastischen neugierig begleiten.

 

Herzlich

Ihr Helmut Schmidinger


 

 Wir danken unseren Medienpartnern