ARS ANTIQUA AUSTRIA & SALZBURGER LAUTENCONSORT

KLASSISCHE KAMMERMUSIK

 

Ars Antiqua Austria

Gunar Letzbor, Violine

Jan Krigovsky, Violone

Erich Traxler, Cembalo

 

Salzburger Lautenconsort

Hubert Hoffmann, Theorbe   

Jakub Mitrik, Chitarra tiorbata

Daniel Oman, Colascione

 

Werke von Heinrich Ignaz Franz Biber (1644-1704), Georg Arnold (1621-1676), Antoni Bertalli (1605-1669), Heinrich Döbel (1651-1693), Johann Joseph Vilsmayr (1633-1722) und Johann Heinrich Schmelzer (1623-1680)

 

Die Wiederholung eines Bassmotivs bei gleichzeitig improvisierender Entwicklung der Melodie hat in der Barockzeit zahlreiche Komponisten zu Meisterwerken angeregt. Die Form gehorcht dabei einem relativ starren Muster, werden doch, wie in der Architektur, festgelegte Elemente aneinandergereiht. So erreicht man trotz freiem Umgang in der Melodie eine Einheit, die auch größere musikalische Gebilde zusammenhält und ein Entgleiten in formlose Fantasie verhindert. In der Renaissance hielt man noch streng am vorgegebenen Muster fest. In der Barockzeit werden die formalen Vorgaben zugunsten einer theatralischen Wirkung gerne aufgeweicht, die Musik gewinnt dabei an Dramatik und Abwechslungsreichtum, Affekte werden verstärkt.

Begeben wir uns auf eine Reise und genießen wir die fast unbegrenzten Möglichkeiten der Präsentation von Gefühlsregungen, die diese Form den Meistern der damaligen Zeit bot. Gunar Letzbor

 

 

MINORITEN WELS

Mo., 02. November 2026, 19:30 Uhr

 

Preludio al Concerto: 19:00 Uhr